Namen, die Geschichte(n) erzählen
Nomen est omen
Wozu brauchen wir eigentlich Namen? Wir
brauchen sie, um uns, unsere Mitmenschen
und unsere Umwelt zu benennen, um uns
zu verständigen. Sprache funktioniert nicht ohne
Namen. Hieße meine Freundin nicht Konny,
müsste ich zu Hause immer sagen: “Ich gehe jetzt
zu der Frau, die eine Straße weiter wohnt.“ Oder
statt: „Da kommt dein Kumpel Detlef!“ hieße das
dann: „Da kommt dein Kumpel, der die Bücher
verleiht.“ Das wäre zwar komplizierter als Konny
und Detlef zu sagen, würde aber auch funktionieren.
Na, und letztendlich sind so dann auch die
Familiennamen entstanden. Neumann bedeutete
„neu zugezogen“, der Franke kam ha...
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Götter und Helden
Herkules, Dädalus, Iphigenie oder Prometheus,die Götter und Helden der Antike laden zu einer Begegnung im neuen temporären Domizil des Mönchehauses ein. Die Auseinandersetzung mit den Mythen der Griechen und Römer in der Kunst des 20. Jahrhunderts belegt die Aktualität der Aussagen. Der Untertitel der Ausstellung...
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Ein Panoramabild deutscher Geschichte

Hermann Wislicenus schuf den fulminanten Bilderzyklus in der Goslarer Kaiserpfalz zwischen 1879 und 1897. Gerahmt vom Dornröschen-Märchen und der Kyffhäuser-Sage spannt der Künstler den Bogen von Karl dem Großen bei der Zerstörung der Irmin-Säule bis zu Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms. Das zentrale Mitt...
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